Bayerischer Landesverband für Hundesport

 

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Vielseitigkeitsprüfung

Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst

Wir betreiben mit unseren Hunden Leistungsport im Sinne der VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde).

Die Ausbildung und Prüfung finden gemäß der Prüfungsordnung des Verbandes für das deutsche Hundewesen (VDH) statt. Die Ausbildung kommt den natürlichen Trieben des Hundes sehr nahe und kann als artgerecht bezeichnet werden. Sie unterteilt sich in die Abteilungen A (Fährte), B (Unterordnung) und C (Schutzdienst).

1. Abteilung A - (Fährte)

Hier muss der Hund einer Fährte (Spur), die zuvor der HF oder ein Helfer ins Gelände gelegt hat, folgen. Dabei muss er "verlorene" Gegenstände anzeigen (verweisen). Zur Motivation und Bestätigung findet er auf dem Weg zu den Gegenständen, vorher ausgelegte kleine Futterbrocken.

Letztlich bieten wir ihm das, was er in der Zivilisation nicht mehr darf. Nämlich einer natürlichen Fährte folgen, um über die Triebzielbestätigung zum Erfolg zu kommen. Wenn dieser Erfolg früher durch das Aufspüren des Wildes, das eine Fährte hinterlassen hatte gekrönt war, sind das heute die Gegenstände, die es anzuzeigen gilt.

FährteUsco
2. Abteilung B - (Unterordnung)
PSV Herbstprüfung 086k

Da der Hund zu den Rudeltieren gehört, kennt er das Prinzip der Rangordnung und ist bereit sich entsprechend ein- bzw. unterzuordnen. In seiner menschlichen Familie in der er lebt, sollte er das rangniedrigste Mitglied sein. Wenn wir ihm seinen Stand in unserem "Rudel" klar gemacht haben, wird er auch die in dieser Abteilung verlangten Übungen gerne ausführen. Auch das kommt seinem Naturell entgegen.

Es gilt verschiedene Übungen, die auch im Alltag vorkommen, in einem bestimmten Ablauf, der in einer Prüfungsordnung beschrieben ist, zu zeigen. Der Hund muss hier verschiedene Kommandos ausführen. Je schneller und exakter er diese "freudig" befolgt, um so mehr Punkte erhalten Hund und HF.

3. Abteilung c - (Schutzdienst)

Hier handelt es sich um eine sportliche Disziplin. Ohne vorhandene Leistungen in Abteilung B kann diese nicht ausgeführt werden. Aufgrund der Veranlagung des Hundes kommt diese Übung seinem Wesen entgegen. In unseren Breiten darf der Hund nicht jagen, was seinem Naturell jedoch ebenso entspricht. Hier kann er seine Aggressionen abbauen und mit dem Schutzdiensthelfer seinen Kampf haben, ohne dadurch scharf gemacht zu werden. Auch Dritte kommen hierbei nicht zu Schaden. Dieses hat äußerst positive Auswirkungen auf seine Alltagssituationen. Wir haben hierdurch einen durchaus ausgeglichenen Hund, der sich nicht veranlasst sieht, jede unkontrollierte Bewegung des Alltags, als Herausforderung zum Kampf zu sehen.

Schutzdienst

Es gäbe noch vieles über diese Sportart, die sehr von der Veranlagung des Hundes abhängig ist, zu sagen oder zu berichten.

Viel einfacher ist es daher, Sie schauen einmal beim Übungsbetrieb zu und machen sich selbst ein Bild über unsere Ausbildung. Unsere geschulten Ausbilder beantworten Ihnen gerne noch weitere Fragen.

Voraussetzungen:

Für den Vielseitigkeitssport wird die Begleithundeprüfung vorausgesetzt.

Übungszeiten:
Mittwoch:

Übungsbetrieb: ab 17 Uhr
Schutzdienst: ab 18 Uhr

Samstag:

Übungsbetrieb: ab 15 Uhr
Schutzdienst: ab 16 Uhr

Nach dem Schutzdienst steht der Platz wieder für Unterordnung zur Verfügung.

Sonntag:

Übungsbetrieb: ab 10 Uhr

Ansprechpartner:

1. Ausbildungswart
Thomas Bachmann
Alte Straße 17
97292 Holzkirchen
Mobil: 0171/8973272

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