Bayerischer Landesverband für Hundesport

 

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Agility

Führigkeit - Geschicklichkeit - Schnelligkeit

In wohl keiner anderen Hundesportart kommt es so sehr auf das Zusammenspiel von Hundeführer und Hund an wie beim Agility. Hier entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg, Fehler oder Disqualifikation. Agility ist eine rasante Sportart, die dem Menschen sehr viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen abverlangt, um den Hund durch den Parcours zu lenken.

SlalomAgility wurde von einem Pferdesportler in England entworfen. Einige Geräte ähneln daher den Geräten aus diesem Sport. So sind im heutigen Reglement noch Sprunghürden und der Weitsprung zu finden. Andere Geräte stellen die Geschicklichkeit der Hunde auf die Probe. Es gibt den Slalom, den Laufsteg, die Wand, die Wippe, den Reifen und den Tunnel. Wie im Reitsport wird der Parcours vom Richter entworfen. Die Hundeführer dürfen ohne den Hund den Parcours einige Minuten begutachten, um den für ihren Hund besten Weg zu finden. Auch die Wertung ist an den Pferdesport angelehnt. Es gibt einen Standardzeit, in welcher der Parcours möglichst ohne Fehler zu bewältigen ist. Im Wettkampf trägt der Hund kein Halsband und darf nur durch Körpersprache und Hörzeichen gelenkt werden. Das Berühren der Geräte und des Hundes ist nicht gestattet.

Aufgeteilt in drei Leistungsklassen (1-3) variiert der Schwierigkeitsgrad des Parcours. Neben den drei Leistungsklassen wird die Höhe der zu überwindenden Geräte ebenfalls in drei Klassen eingeteilt (Small, Medium und Large). Die Zuordnung zu den Klassen richtet sich nach der Größe des Hundes. Es gewinnt das schnellste Team mit den wenigsten Fehlern.

Im Training wird mit sehr viel Lob, Futter und Spiel gearbeitet. Der Hund muss auch für den kleinsten Fortschritt gelobt werden. Das Vertrauen des Hundes zu seinem Besitzer ist bei der Arbeit an den Geräten unerläßlich. Der Hund sollen lernen, immer für seinen Besitzer ansprechbar zu sein.

Voraussetzungen:

Agility eignet sich für fast alle Hunderassen. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung sollten große und schwere Hunde diese Sportart allerdings nicht ausüben. Ungeeignet sind auch kranke und übergewichtige Hunde.Wippe

Für die Teilnahme an Agility-Turnieren wird die Begleithundeprüfung vorausgesetzt.

Übungszeiten auf Anfrage:

Der Verein verfügt über die notwendigen Sportgeräte, um die Sportart Agility anzubieten. Leider sind zurzeit nicht genügend Interessenten vorhanden, um eine Agility-Gruppe zu bilden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Verein.

Ansprechpartnerin:

Monika Beyfuß, Ausbilderin
Tel.: 09365/4372
E-Mail: m.beyfuss@t-online.de

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